Chiang Mai, Thailands zweitgrößte Stadt und das am
schnellsten wachsende Handelszentrum, liegt
im Norden Thailands. Die Stadt hat sich auch zu einer der
wichtigsten Attraktionen für in- und ausländische Touristen entwickelt hat.
Sie liegt in einem flachen Tal mit Reisanbau an den Ufern des Flusses Ping,
300 m über dem Meeresspiegel und ist zudem von Bergen umgeben, deren höchster,
der üppig bewaldete, 1675 m hohe Doi Pui, die Stadt im Westen überragt.
Historisch lag Chiang Mai abseits aller wichtigen Ereignisse in Thailand. Die
bergige Gegend blieb vom Rest des Landes isoliert und entwickelte sich unter
burmesischem Einfluss unabhängig zum Zentrum eines nördlichen Königreichs.
Erst durch den Bau von Straßen und der Bahnlinie in den Norden
wurde Chiang Mai in ein vereinigtes Siam (vormals der Name von Thailand)
intrigiert. Bevor die nördliche Bahnlinie 1920 bis ins Ping-Tal vordrang,
war die Reise nach Chiang Mai eine größere Expedition über schlecht
markierte Pfade und über Flüsse ohne Brücken. Wer den Unbilden trotzte
und dennoch nach Chiang Mai kam, fand eine idyllische Stadt in einem fruchtbaren
Tal. So kam es zu dem Ruf einer "Rose des Nordens", vor allem eine
Stadt der alten Tempel, von angenehmen, freundlichen Leuten bewohnt, unverdorben
von der Außenwelt und mit Bräuchen und Kunsthandwerk, die über Jahrhunderte
verfeinert worden waren.
Chiang Mai bezaubert seine Besucher nach wie vor mit seinen Bergen und Tempel.
Aber die Stadt wächst rapide. Nur die Tempel sind noch alle auf ihren
alten Plätzen. Die moderne Stadt hat sich weit über die alten Stadtmauern
hinaus ausgedehnt. Bei einem Gang über den Nachtmarkt mit all seiner
plärrenden Musik und den Marktschreiern zeigt es sich, wie weit Chiang
Mai von seiner Vergangenheit entfernt ist.
Die Stadtmauern, ca. 1 km vom Westufer des Ping entfernt, sind zerbrochen und eingestürzt.
Der Stadtgraben, noch recht gut erhalten, wurde in den letzten Jahren
nachgezogen und die fünf Stadttore sind restauriert worden. Im Gebiet
zwischen Ostwall und dem Ping hat sich ein modernes Viertel entwickelt,
besonders entlang der Tha Pae-Road. Die Bahnstation, die Hauptpost
und der Busbahnhof, liegen allesamt auf der Ostseite des Flusses, der
von vier kleinen Brücken überspannt wird.
Chiang Mai ist vor allem eine Tempelstadt.
Es gibt 36 Wats (Tempel) innerhalb der alten
Stadtmauern und noch mehr in der Umgebung. Es wäre müßig, sie alle aufzählen
zu wollen. Es gibt aber innerhalb und außerhalb der
Stadt noch viele andere Sehenswürdigkeiten. Das kleine, aber gut geführte
Chiang Mai-Nationalmuseum, der Zoo von Chiang Mai, das Stammesforschungs-Zentrum
... und ein muss für jeden Besucher Chiang Mais: der Nachtbasar.
Es gibt hier in Chiang Mai mehrere Bowling Bahnen, eine Go-Kart Bahn, es finden
internationale Rallyes statt, im "Central" wird auch mal ein MUSICAL gespielt.
Es gibt etliche große Kinos worin US Filme mit Thai-Untertiteln gezeigt
werden: im Central und im neu erweiterten Robinson am Airport. Und für die
Jugend (?) mehrere große Diskotheken. Es gibt viele große Seen und
Wasserfälle … usw.
Im nächsten Teil werde ich dann mit
meiner eigentlichen Tour beginnen.