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Die
Themen der heutigen YINJOCK-Ausgabe:
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- 01
Warnung !
- 02
Airport - und Airline-News
- 03
Angeln in Thailand
- 04
Reiserecht
- 05
Kaum zu Glauben aber wahr: Bangkok liegt
nicht mehr am gleichen Fleck
- 06
Unsere
Surf-Empfehlungen für diesen Monat
- 07
Lieber
nach Bangkok als New York
- 08
Energiesparmaßnahmen
09
Das
Letzte: Im Charterflieger darf es eng sein
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01 Warnung
! (zurück zum
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Die Lust am Reisen macht sich derzeit die Verbraucherschützern
bereits aufgefallene EKON MEDIEN MARKETING GMBH aus Lübeck
zunutze, um an private Daten und Kontonummern zu kommen. Dabei
ködert das Unternehmen die Angeschriebenen mit einem
Reisegutschein von 200 Euro, der angeblich "von allen
namhaften Reiseveranstaltern akzeptiert wird". -
Die Lübecker geben vor, eine Umfrage zu Reisegewohn- heiten zu
machen. Tatsächlich aber (so die Warnung der
Verbraucherschützer) haben sie es auf die anzugebene
Bankverbindung abgesehen. Wer diese
weitergebe, dürfe sich nicht über Abbuchungen wundern. Der DRV
(Deutscher Reisebüro Verband) ist der Fall bekannt. Er prüft
derzeit, ob und wie er vorgehen kann.
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02
Airport- und Airline-News (zurück
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02.1 Lufthansa
will bis Ende 2006 Bordkarten mit Fingerabdruck einführen. Der
Abdruck wird beim einchecken abgenommen und beim Einsteigen
überprüft.
03.2 Die EU-Kommission und die US-amerikanische Kartellbehörde
haben die Übernahme der SWISS durch LH abgesegnet. "Schon in
wenigen Wochen werden die Kunden die ersten Vorteile
erleben", freut sich LH-Chef Wolfgang Mayrhuber.
02.3 Thai Airways Intl. erhöht den Treibstoffzuschlag am
15.08.2005 um weitere 10 US$. Alle bis zum 14.08.2005 bezahlten Tickets werden noch mit der alten Tax ausgestellt.
Ab dem 15.08.2005 müssen wir die neue Tax
berechnen. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in
Verbindung.
02.04 Bangkok Airways fliegt ab 31.10.2005 4x wöchentlich die Strecke Trat (Koh Chang) – Koh Samui.
Die Preise werden im August veröffentlicht.
02.4 Seit 15.7.2005 wird auf alle innerthailändischen Flüge eine
Versicherung in Höhe von 100 Baht, sowie ein Kerosin-Zuschlag von
150 Baht erhoben. Die Flughafensteuer, die bereits in den Domestic-Flugpreisen eingeschlossen
war (außer bei PG-Flügen ab Samui, Sukothai und Trat), hat sich nicht verändert.
02.5 Seit
15.7.2005
werden auf alle ausgeschriebenen PG Flüge zu
Destinationen außerhalb Thailands 12 US Dollar Kerosin-Zuschlag, sowie
100 Baht Steuer zu addieren.
(Hinweis: PG = Bangkok Airways)
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03
Angeln
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Am
30.06.05 veröffentlichte dpa folgende Meldung: "Thailändischen Fischern ist ein mehrere Meter langer Riesen-Wels ins Netz gegangen. Das fast 300 Kilogramm schwere Tier aus dem Fluss Mekong sei einer der größten jemals im Süßwasser gefangenen Fische.
-- Das berichtete die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) in Frankfurt. «Dieser Riesenwels ist so groß wie ein Grizzlybär», sagte WWF-Süßwasserexperte Martin Geiger. Dabei ist er ausgesprochen friedlich: Nur im ersten Lebensjahr frisst er Kleintiere, danach ist er reiner Vegetarier und ernährt sich von Algen.
-- Der Mekong-Wels, der größte Süßwasserfisch der Welt, ist nach Angaben der Artenschützer akut vom Aussterben bedroht. Neue Staudämme und die intensive Fischerei hätten den Bestand allein in den vergangenen 20 Jahren um 90 Prozent schrumpfen lassen.
-- Der Fluss sei für mehr als 70 Millionen Menschen die wichtigste Proteinquelle. Um die Population zu stabilisieren, waren im Juni im Rahmen eines WWF- Programms vier in Gefangenschaft aufgezogene Riesenwelse ausgesetzt worden. Sie erhielten grüne Markierungen, mit deren Hilfe die Wanderwege erforscht werden sollen. Fischer wurden darum gebeten, diese Tiere nicht zu töten.
(Übrigens: Auch bei CHENTHAYTRAVEL können Sie Anglerreisen nach
Thailand buchen. Näheres unter http://www.ctt-reisen.de/chentay4.htm
Klicken Sie
dort bitte auf den Banner "Tages- und Mehrtgestouren" -
Anschliessend dann auf "Angeln".)

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04 Reiserecht
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Verkehrssicherungspflichten Reiseveranstalter / Wasserrutsche (§
823 BGB)
1. Der Reiseveranstalter haftet wegen Verletzung seiner
Verkehrssicherungspflichten für Unfallfolgen des Todes eines
Kindes auf einer behördlich nicht genehmigten Wasserrutsche des
Urlaubshotels, auch wenn die Wasserrutsche nicht in dem
Reisekatalog genannt ist und von dem Hotelier auf einem durch ein
Geländer abgegrenztem Gebiet für jedermann gegen gesondertes
Entgelt betrieben wird.
2. Den Eltern und Geschwistern eines durch einen Unfall an der
Wasserrutsche umgekommenen Kindes steht im Hinblick auf die
Krankheitswert erreichenden psychischen Belastungen ein
Schmerzensgeld von jeweils 20000 Euro zu. (Leitsätze der
NJW-Redaktion) LG Köln, Urteil vom 17. 3. 2005 - 8 O 264/04
Fundstelle: NJW-RR 2005, 704 Anm.: Die Berufung am OLG Köln trägt
das Aktenzeichen 16 U 25/05.
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05
Kaum zu Glauben aber wahr: Bangkok liegt
nicht mehr am gleichen Fleck (zurück zum
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Das Tsunami-Beben vom 26. Dezember 2004 verschob ganze Städte.
Mehr als sieben Monate nach dem Beben vor Sumatra, das am 26. Dezember den Tsunami ausgelöst hatte, zeigt eine Studie neue Details zu geologischer Ursache und den Folgen des Bebens. Die Bebenquelle war demnach das Hochschnellen eines 1000 Kilometer-Abschnitts des Westrandes der Sundaplatte. Der Meeresboden stieg zehn Meter, das verdrängte Wasser verursachte den Tsunami.
Die Bewegungen der Erdkruste gleich nach dem Beben bewirkten Verschiebungen von Orten an der Erdoberfläche: So wanderte die thailändische Insel Phuket laut Studie nach dem Beben, das die Stärke 9,15 nach Richter hatte, um 27 Zentimeter nach Südwesten.
Die Arbeit eines internationalen Teams von Geologen unter Leitung des Franzosen Christophe Vigny, die im Magazin "Nature" (Vol. 436, S. 201) publiziert wurde, zeigt, dass selbst in mehr als 2000 km Entfernung noch nachhaltige Verschiebungen an der Oberfläche messbar sind: So waren GPS-Messstationen in Bangalore (Indien) und Wuhan (China) um zwölf bzw. vier Millimeter verschoben. Bangkok wurde um acht Zentimeter nach Südwesten verschoben.
Die Position der Städte wurde innerhalb von Minuten nach dem Beben verrückt, da sich die Verformung der Erdkruste mit bis zu 3,7 km/sec ausbreitete. Phuket, 650 km vom Epizentrum bei der indonesischen Insel Simelue entfernt, begann nach zwei Minuten 39 Sekunden mit der "Wanderschaft". Die Erdkruste blieb seither in Bewegung: 50 Tage später war Phuket schon um 34 cm verschoben.
Rechenmodelle bestimmten auch die Struktur des Bebenherds näher. Bisher nahm man an, der hochgeschnellte Abschnitt der Sundaplatte sei 600 km lang gewesen. Die jetzige Studie bemisst ihn länger und definiert seine Flanken genauer: Demnach befand sich der südlichste Punkt im Sundagraben auf Höhe von Simelue. Von dort aus geht die Bruchlinie nach Nordwesten bis auf Höhe der Nikobaren und dreht nach Norden, wo sie bei den Andamanen endet. Sie liegt in einer geologisch aktiven Zone, wo die indisch-australische Platte mit 5 cm/Jahr von Süden gegen die Sundaplatte drückt und unter sie abtaucht.
Nach dem Hochschnellen der Sundaplatte rutschte die indisch-australische Platte schnell nach vorn: Das dürfte nicht gleichförmig passiert sein: An manchen Stellen soll die indisch-australische Platte gleich 30 Meter vorwärts geglitten sein, an anderen nur wenige Meter. Die freigesetzte Energie entsprach der Explosion von zehn Milliarden Tonnen TNT - das wäre, als ob ein Meteorit mit 500 Metern Durchmesser abgestürzt wäre.
Weil das Ereignis nur ein Segment der Reibungslinie zwischen Sunda- und indisch-australischer Platte betraf, sagen die Forscher weitere Beben an den Flanken des Segments voraus; hier hätten sich weitere seismische Kräfte aufgestaut. Das schwere Erdbeben, das Ende März nahe des Epizentrums des Tsunami-Bebens stattfand, sei nur die erste Konsequenz gewesen.
(Entnommen aus: "Die
Presse", 15.07.2005)
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| 06
Unsere
Surf-Empfehlungen für diesen Monat (zurück zum
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07
Lieber
nach Bangkok als New York
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Eine
große Überraschung hat die Leserschaft des renommierten
US-Magazin „Travel & Leisure“ (Reise und Freizeit)
bereitet: Sie kürte das exotisch brodelnde Bangkok - gleich nach
der australischen Metropole Sydney - zur zweitbesten Stadt der
Welt. Damit konnte sich Thailands Hauptstadt sogar noch vor New
York, Rom, Florenz oder Istanbul positionieren. Geschätzt wurden
an Bangkok vor allem die Vermischung fernöstlichen Flairs mit
westlicher Großstadt-Atmosphäre, aber auch die großen Gegensätze.
Die "Stadt der Engel" gilt zwar als heiß, stickig, laut
und chaotisch, scheint die Besucher aber mit ihren glitzernden
Tempeldächern, aufregenden Märkten, ausgezeichneter Gastronomie
und dem schrillen Nachtleben nachhaltig in den Bann zu ziehen.
Zugleich scheint Bangkok inzwischen sogar noch preisgünstiger
geworden zu sein. Nach einer aufwändigen Untersuchung des
Unternehmens „Mercer Human Resource Consulting“ ist die fast
zehn Millionen Einwohner zählende Metropole vom 119. auf den 125.
Platz der teuersten Städte der Welt gerutscht. Ermittelt wurde
das an 200 Dingen und Dienstleistungen (wie Haushaltswaren,
Mieten, Transportkosten oder Theaterbesuchen), deren Preise unter
den Großstädten verglichen worden sind. Dabei wurden die
japanischen Städte Tokyo und Japan als die teuersten Metropolen
Asiens ermittelt, während dieser Rang in Amerika von New York und
in Europa von London bekleidet wird.
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08
Energiesparmaßnahmen
(zurück
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Steigende Ölpreise zwingen Regierungen und Unternehmen zum Umdenken - und verhelfen den Angestellten zu luftiger Kleidung. Sommerliche 26 Grad Celsius gelten für Chinas Regierungsbüros inzwischen als Idealtemperatur.
... Ganz Asien hungert nach Strom. Doch durch die steigenden Ölpreise sehen sich die Regierungen des Kontinents gezwungen, Energiesparmaßnahmen anzuordnen. Das hat Folgen für den Alltag: Während chinesische Beamte die Klimaanlage niedriger stellen müssen, können Autofahrer in Bangkok nachts nicht mehr tanken.
... Wanlop Chewnert, ein Angestellter eines Import-Export-Unternehmens in Bangkok, dreht mittags für eine Stunde die Klimaanlage ab. "Das macht mir eigentlich nichts aus, es ist ja nur für eine kurze Zeit", sagt er. Er folgt damit wie viele andere Thailänder der Aufforderung des thailändischen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. "Aber der Benzinpreis ist so stark gestiegen, dass ich nicht mehr so viel herumfahre", sagt
Wanlop. ... Die Appelle und Maßnahmen scheinen Asiens Benzinverbrauch tatsächlich zu drosseln. Andy Xie von Morgan Stanley zufolge ist die Nachfrage nach Ölimporten in China, Indien, Südkorea, Taiwan und Thailand in diesem Jahr rückläufig. Diese Länder verbrauchen 16 Prozent des weltweiten Rohölangebots. Für den Rückgang verantwortlich seien auch eine Abschwächung der Konjunktur und die zunehmende Nutzung anderer Brennstoffe, so
Xie. ... Die Sparmaßnahmen zeigen, dass Asien dank großzügiger Subventionen eine ungesunde Sucht nach billigem Treibstoff entwickelt hat. In einigen Ländern zögern die Politiker immer noch, die aufgeblähten Subventionen zusammenzustreichen. Zwar hat Thailand die Anfang 2004 eingeführten Diesel-Subventionen abgeschafft, doch dem Schritt waren monatelange Energiesparmaßnahmen vorausgegangen, was der Wirtschaft des Landes schadete.
... Indonesische Beamte zeigen sich kreativ beim Energiesparen: Zwischen 1 Uhr und 6 Uhr morgens müssen Fernsehsender ihre Programme unterbrechen - einzige Ausnahme sind Übertragungen europäischer Fußballspiele. Um 23 Uhr werden in Jakarta die Straßenlaternen ausgeschaltet und die Beleuchtung von Werbeplakaten gedimmt. Nachtclubs auf der Ferieninsel Bali schließen spätestens um 1 Uhr.
(Auszugsweise entnommen aus: Financial Times Deutschland,
19.07.2005)
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09
Das
Letzte: Im Charterflieger darf es eng sein (zurück zum
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Ein Urlauber hatte geklagt, weil auf dem
Hinflug ein Hüne und auf dem Rückflug eine sehr beleibte Dame
neben ihm saß. - Klage abgewiesen! Der Richter argumentierte:
Charterflieger seinen nun mal keine Linienmaschinen. (Amtsgericht
Hannover Az 520C 11847/02) Unser Kommentar: Es ist schon komisch
auf welche Ideen manche Leute kommen, wenn Sie einen Teil des
Reisepreises zurückerstattet bekommen wollen.
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Der
nächste CTT-YINJOCK erscheint am 31.08.2005.
Für
heute verbleiben wir mit allen guten Wünschen und
mit
herzlichen Grüßen aus Gummersbach
Ihr
CTT – Team
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